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Das Kloster Rosenthal
Dort wo sich heute nur noch Wiesen und Wald dem Wanderer zeigen, lag einst
auf halber Strecke zwischen Pommern und Kaisersesch das Kloster Rosenthal.
Hier lebten und arbeiteten über 600 Jahre Zisterzienserinnen. Der Orden der
Zisterzienser suchte für Klostergründungen sehr häufig Bachtäler auf, da
klostereigene Mühlenwirtschaft dem Broterwerb und der Versorgung der Brüder
und Schwestern diente.
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Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters datiert auf das Jahr 1246. Historiker
stritten, ob die Gründung um 1240 oder sogar schon um 1167 erfolgte.
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Der Nordflügel umfasste Klosterkirche und die Gemächer der Nonnen. Der
Ostflügel war Gästehaus und für die Unterbringung der Kranken vorgesehen.
Der Westflügel war ein Wirtschaftsgebäude. |
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Ab dem Jahr 1304 übernahm das Kloster Himmerod in dem bis heute
Zisterzienser leben die Aufsicht über das Kloster Rosenthal.
Insgesamt wurde das Kloster Rosenthal dreimal neu errichtet. Die erste Gründung
datiert wohl auf das Jahr 1240, der zweite Neubau wurde um 1550 betrieben, da
der 300 Jahre alte Altbau mittlerweile baufällig geworden war. Der letzte
Neubau wurde 1787 eingeweiht.
Nur 15 Jahre nach der letzten Neuerrichtung musste das Kloster Rosenthal aufgegeben und
von den Nonnen endgültig verlassen werden. Grund war die französische Revolution, die
auch das Rheinland erfasste.
Das Kloster wurde auf Abriss verkauft, was in der Konsequenz hieß, dass ein
Ersteigerer das Kloster erwarb, es als Steinbruch nutzte und scheibchenweise an
die Bevölkerung verkaufte.
Heute, 750 Jahre nach der Klostergründung und 200 Jahre nach der Aufgabe
des Kosters findet man lediglich einige Grundmauern und einen Gewölbekeller der ehemals
unter dem Hauptgebäude stand. Nichts außer einer kleinen Kapelle erinnert mehr an
das klösterliche Leben im Pommerbachtal.
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